Obstipationsprophylaxe

obstipationsprophylaxe

Was ist eine Obstipation?

Der Begriff „Obstipation“ kommt aus dem Lateinischen und meint „Verstopfung“. Das heißt es kommt, je nach individueller Frequenz, zu einer zu späten Defäkation. Meist spricht man ab einer Verzögerung von 3 Tagen von einer Obstipation. Die Obstipationsprophylaxe bezeichnet somit alle Maßnahmen, die einer Verstopfung des Darmes vorbeugen sollen.

Am Ende dieses Artikels findest du ein Quiz über Prophylaxen in der Pflege, teste dein Wissen bei 10 allgemeinen Fragen zum Thema und teile mir dein Ergebnis gerne in den Kommentaren mit!

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Schritt für Schritt zur Obstipationsprophylaxe

  1. Obstipationsrisiko erfassen (Klinische Einschätzung)
    • Nicht nur einmalig, sondern in regelmäßigen Abständen evaluieren, sowie nach akuten Ereignissen (z.B. Neu aufgetretene Erkrankungen, Medikationsumstellungen, etc.)
    • Spezifische Assessementinstrumente zur Einschätzung gibt es derzeit noch nicht.
  2. Beratung (Beratungsbogen oder ähnliches)
    • Beratung des Patienten / Bewohners sowie seiner Angehörigen zu den erkannten Risikofaktoren.
  3. Planung von Maßnahmen (Maßnahmenplan)
    • Maßnahmen werden Patienten-/ Bewohnerbezogen geplant und sind auf die bestehenden Risikofaktoren abgestimmt.
  4. Durchführung von Maßnahmen
  5. Evaluation und eventuelle Anpassung der Planung

Was für Risikofaktoren für eine Obstipation gibt es?

Die Risikofaktoren sind für jeden Patienten / Bewohner individuell, meist kommt es jedoch bei veränderten Lebensgewohnheiten zu einer Obstipation.

Hier findest du einige Ursachen bzw. Risikofaktoren:

  • Geringe Trinkmenge z.B. bei hoher Hitze, im Alter oder bei allgemeinen Bewegungseinschränkungen.
  • Bewegungsmangel
  • Ballaststoffarme Nahrung
  • Intoxikationen
  • Bestimmte Medikamente
  • Erkrankungen (z.B. Depression oder Querschnittslähmungen)
  • Gestörte Darmflora
  • Gestörte Darmperistaltik
  • Stress
  • uvm.

Was gibt es für Maßnahmen zur Obstipationsprophylaxe?

Maßnahmen müssen individuell auf den Patienten / Bewohner abgestimmt werden und orientieren sich an den bestehenden Risikofaktoren.
Hierzu einige Beispiele:

  • Ausreichende Trinkmenge (Min. 1500 ml / 24h)
  • Ballaststoffreiche Nahrung, Hier findest du einen Ratgeber zum Vielkönner Ballaststoffe Anzeige
  • Koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee & Cola) in Maßen!
  • Bewegungsförderung zur Anregung der Darmtätigkeit
  • Sanfte Massagen des Bauches
  • Umstellung der Medikation
  • Medikamentöse, abführende Maßnahmen
  • Erleichterung des WC-Ganges
  • Stress reduzieren

Prophylaxen-in-der-pflege

Teste jetzt dein Wissen über Prophylaxen!

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Was meint denn "Prophylaxe"?

Correct! Wrong!

Wie wird ein Sturz definiert?

Correct! Wrong!

Gut, das war einfach. Wann spricht man von einer "Primärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Und wann von einer "Tertiärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Und die "Sekundärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Für welche Prophylaxe gibt es einen Expertenstandard?

Correct! Wrong!

Und für welche noch?

Correct! Wrong!

Welche Maßnahme ist für eine Dekubitusprophylaxe passend?

Correct! Wrong!

Zu welcher Prophylaxe passt "Stolperfallen beseitigen" als Maßnahmen denn besser?

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Bei welcher Prophylaxe ist die "VATI - Lagerung" eine passende Maßnahme?

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Prophylaxen in der Pflege - Quiz
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