Pneumonieprophylaxe

Was ist eine Pneumonie?

Eine Pneumonie ist eine Entzündung von Lungengewebe, diese Entzündung kann verschiedene Ursachen haben. Mögliche Ursachen können zum Beispiel infektiösen Ursprungs sein. (zum Beispiel Bakterien)
Eine Pneumonie kann aber auch durch Fremdkörper verursacht werden (zum Beispiel Würfel).
Eine Pneumonieprophylaxe umfasst alle Faktoren und Maßnahmen zur Vermeidung einer Pneumonie.

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Schritt für Schritt zur Pneumonieprophylaxe

  1. Risiko erfassen / Indikationen überprüfen
    • Nicht nur einmalig, sondern in regelmäßigen Abständen evaluieren, sowie nach akuten Ereignissen (Krankenhausaufenthalt oder ähnliches)
  2. Beratung (zum Beispiel Beratungsbogen oder ähnliches)
    • Beratung des Patienten / Bewohners sowie seiner Angehörigen zu den erkannten Pneumonierisikofaktoren
  3. Planung der Maßnahmen (zum Beispiel Maßnahmenplan)
    • Maßnahmen werden Patienten-/ Bewohnerbezogen geplant und sind auf die bestehenden Risikofaktoren abgestimmt.
  4. Durchführung der Maßnahmen
  5. Evaluation (d.h. Beurteilung oder auch kritische Einschätzung) und eventuelle Anpassung der Planung

Was für Pneumonierisiken gibt es?

Die Pneumonierisikofaktoren sind für jeden Patienten / Bewohner individuell.
Hierzu einige Beispiele:

  • Mangelnde Belüftung der Lunge
    • Immobilität
    • Bettlägerigkeit
    • Bewusstseineinschränkungen
  • Bronchitis
  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • Asthma bronchiale
  • Beatmung
  • Schluckstörungen
  • Behandlungsbedürftiger Zahnstatus

Was gibt es für Maßnahmen?

Maßnahmen müssen individuell auf den Patienten / Bewohner abgestimmt werden und orientieren sich an den bestehenden Risikofaktoren.
Hierzu einige Beispiele:

  • Förderung der Mobilität (zum Beispiel Bewegungsübungen für BettlägerigeWerbung)
  • Überprüfung der Notwendigkeit der Medikamentengabe (zum Beispiel Verzicht auf sedierende Medikamente)
  • Frischluftzufuhr ermöglichen, keine Zugluft!
  • Überprüfung und Korrektur der Zähne / des Mundraumes
  • Atemgymnastik
    • Tiefes Einatmen
    • Atemstimulierende Einreibung
    • Atemtechniken (zum Beispiel Bauchatmung oder Thoraxatmung)
  • Atemunterstützende Lagerungen
    • VATI – Lagerungen
    • Oberkörperhochlagerung

Was ist denn die VATI-Lagerung?

Die VATI Lagerung umfasst 4 verschiedene Lagerungen:

  1. V-Lagerung
  2. A-Lagerung
  3. T-Lagerung
  4. I-Lagerung

Als Beispiel die V-Lagerung:

  • V-Lagerung
    • Das Lagerungsmaterial wird so angebracht, dass sich am Gesäß die Spitzen von 2 Lagerungskissen überlappen. Die Kissen werden also in V-Form unter den Patienten / Bewohner gelegt, somit werden die Lungenspitzen besser belüftet.
    • Nicht bei Patienten / Bewohnern mit Dekubitus oder Kachexie geeignet!

Quiz zum Thema Prophylaxen

0%

Was meint denn "Prophylaxe"?

Correct! Wrong!

Wie wird ein Sturz definiert?

Correct! Wrong!

Gut, das war einfach. Wann spricht man von einer "Primärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Und wann von einer "Tertiärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Und die "Sekundärprophylaxe"?

Correct! Wrong!

Für welche Prophylaxe gibt es einen Expertenstandard?

Correct! Wrong!

Und für welche noch?

Correct! Wrong!

Welche Maßnahme ist für eine Dekubitusprophylaxe passend?

Correct! Wrong!

Zu welcher Prophylaxe passt "Stolperfallen beseitigen" als Maßnahmen denn besser?

Correct! Wrong!

Bei welcher Prophylaxe ist die "VATI - Lagerung" eine passende Maßnahme?

Correct! Wrong!

Prophylaxen in der Pflege - Quiz
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Letzte Aktualisierung am 22.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API