Prophylaxen in der Pflege


Was sind Prophylaxen?

Prophylaxen (=Vorbeugung) sind alle Maßnahmen, die eine bestehende Gesundheit erhalten sollen, bzw. Beeinträchtigungen der Gesundheit durch Krankheit oder Unfälle verhindern soll.
Vor allem bei der Pflege von alten Menschen ist es, aufgrund der bestehenden Erkrankungen und Einschränkungen, eklatant wichtig prophylaktisch zu arbeiten.
Prophylaktisches Arbeiten (=vorausschauend und verantwortungsbewusst denken und handeln zu können) gehört zum beruflichen Selbstverständnis aller Pflegekräfte.


Prophylaxen in der Pflege, Sturzprophylaxe, Thromboseprophylaxe, Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Aspirationsprophylaxe, Obstipationsprophylaxe


Grundsätze von Prophylaxen

  • Umso früher ein Risiko erkannt wird, desto besser.
  • Jeder wird in die prophylaktischen Maßnahmen eingebunden.
  • Prophylaxen sollten am besten selbstständig durch den Patient / Bewohner durchgeführt werden.

Was gibt es für Prophylaxen?




  • Pneumonieprophylaxe
  • Aspirationsprophylaxe
  • Obstipationsprophylaxe
    • Vorbeugung von Opstipation (=Verstopfung)
  • Kontrakturenprophylaxe
  • Intertrigoprophylaxe
    • Vorbeugung von Intertrigo (Eine Hauterkrankung)
  • Soor- und Parotitisprophylaxe
    • Vorbeugung von Soor- und Parotitis (Munderkrankungen)

Einteilung von Prophylaxen

  • Primärprophylaxe: Vor Beginn einer Erkrankung
  • Sekundärprophylaxe: Nach Beginn einer Erkrankung
  • Tertiärprophylaxe: Vorbeugung von Rückfällen




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